Wie gut oder wie schlecht der Verbrauch ist, liegt immer an den Bedingungen und an der dadurch möglichen Fahrweise.
Wer viel mit dem Temporalen fährt, der fährt zwar gleichmäßig (was für den Verbrauch erstmal gut ist) aber eben selten vorausschauend (was dann wieder schlecht ist).
Fährt man frei, dann versuche ich so oft wie möglich schnell auf die erlaubte Geschwindigkeit zu kommen und sogar leicht drüber um dann den Fuß vom Gas zu nehmen und mit dann wenig Gas, oft sogar rein elektrisch die Geschwindigkeit zu halten. Das funktioniert hier im mitteldeutschen Flachland ganz gut. Überland sogar über 100 rein elektrisch. Zwar nur relativ kurze Strecken, aber wir reden hier ja auch nicht von Litern, sondern von dem dahinter...
Meine letzte Wohnwagentour war Freitag am frühen Nachmittag über eine volle A9 hin, Sonntag über eine genauso volle A9 zurück. Der große Unterschied war halt das am Freitag sehr viele LKW mitgespielt haben.
Wir waren zu 2. (am Freitag) bzw. zu dritt unterwegs. 1 Jeep mit Wohnwagen und später dann ein WoMo mit Anhänger. Ein Saugdiesel der alten Schule. Über 100 fuhren wir nicht, bei Geschwindigkeiten unter der 80 wurde überholt. Tempomat meist so 90 - 95. Der Verkehr bremst einen eh ein.
Unter 10L sind schon stark.
Zumal ich letztens einige Videos auf YT gesehen habe, wo es um das Thema Wohnwagen und BEV ging. Kurioserweise ist das Zugfahrzeug völlig egal. Es waren diverse Modelle die genutzt worden sind. Auch waren es meist eher die kleineren Wohnwagen die genutzt worden sind, selten hat man die Anhängelasten ausgenutzt. Aber an sich egal, die BEV verdoppeln leicht ihren Verbrauch, die Reichweiten nie über 200km.
Fahre ich mit 10L so habe ich abzüglich 100km Restreichweite gute 400km im Tank. Mit Risiko natürlich mehr.
Fährt man nun mit niedrigeren Werten, dann steigt auch die Reichweite.