Benzinqualität und EV-Betrieb

  • Hallo


    Ich schreibe hier noch als RAV4-Theoretiker, meiner wird erst im Herbst geliefert.

    Nun meine Frage: Ich werde mit meinem kommenden RAV4 mit WLTP-Reichweite von max. 135 km ca. 95% der Fahrten elektrisch absolvieren können. Das heisst, bis ich einen Tank leer gefahren habe, wird es wohl seine Zeit nehmen. Was geschieht mit dem im Tank gelagerten Benzin, wenn ich fast ausschliesslich im EV-Betrieb fahre?


    Herzlichen Dank für eine Antwort.
    RAV4-26

    RAV4-Gen 6 PHEV Premium (bestellt)


    Volvo XC60 PHEV T8 Inscription

    Volvo V60, Audi A6, Audi A6, Peugeot 405, Peugeot 305, VW Passat, Toyota Tercel, Toyota Corolla

  • Wenn Du Benzin mit Alkohol tankst, also E5, E10, etc., zieht der Alkohol Wasser aus der Luft, das sich im Tank an der tiefsten Stelle absetzt. Dort sitzt auch die Kraftstoffpumpe, die zu korrodieren beginnen kann. Dem kann man mit Benzinstabilisatoren entgegenwirken oder indem man konsequent nur E0 tankt.

    Nach sehr langer Zeit (mehrere Jahre) können auch die leichten Anteile des Benzins verdampfen, und es bleibt nur ein schwer brennbarer Rest übrig, sodass der Motor schlecht läuft oder gar nicht erst anspringt. Wenn der Tank dann schon recht leer ist, reicht es, mit frischem Treibstoff aufzufüllen, um die Qualität wieder anzuheben, andernfalls muss man den alten ablassen und neuen tanken.

  • Danke. Okay, nun, ich tanke 95er Benzin in der Schweiz, was maximal E5 entspricht. E10 haben wir so praktisch bisher nicht. Mit 98er Benzin, ist allerdings teurer, ist der Anteil von Ethanol gleich null.


    Da ich im Moment nur in der Theorie bin, werde ich einfach mal fahren. Sollte es sich wirklich zeigen, dass Toyota es zulässt, dass man praktisch ausschliesslich mit Strom fahren kann, dann könnte man auch nur 1/2 Tank füllen und damit einer Überalterung vorbeugen. Denn einmal muss die 12-V-Batterie geladen werden, und da Toyota die 12-V-Batterie beim Laden des Antriebsakkus nicht mit auflädt, muss der Motor regelmässig laufen. Also ein Nullverbrauch wird es wohl nie sein. Mal abwarten und in der Praxis Erfahrung sammeln.

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  • Denn einmal muss die 12-V-Batterie geladen werden, und da Toyota die 12-V-Batterie beim Laden des Antriebsakkus nicht mit auflädt, muss der Motor regelmässig laufen. Also ein Nullverbrauch wird es wohl nie sein. Mal abwarten und in der Praxis Erfahrung sammeln.

    Um das Laden der 12V Batterie mußt du dich nicht kümmern, Die wird per Wandler vom Hochvolt-Akku geladen. Der Motor hat da nix mit zutun, hat ja noch nichtmal eine Lichtmaschiene.

    Toyota RAV4 Plug-in Hybrid (Produktion: 11/2021 EZ: 02/2022) in Marlingrau Metallic mit Technik-Paket, Anhängezugvorrichtung und

    Ganzjahresreifen (Michelin CrossClimate SUV).

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  • Um das Laden der 12V Batterie mußt du dich nicht kümmern, Die wird per Wandler vom Hochvolt-Akku geladen. Der Motor hat da nix mit zutun, hat ja noch nichtmal eine Lichtmaschiene.

    Echt, das ist aber beruhigend! Ich bin mit meinem momentanen Volvo XC60 verwöhnt, der lädt auch die 12-V-Batterie, wenn er als PHEV geladen wird, so habe ich heute mit 8 Jahren immer noch die erste Batterie. Wie zuvor erwähnt, ich bin noch ein Toyota-PHEV-Theoretiker, aber aus den Beiträgen über die 12-V-Batterie-Probleme habe ich geschlossen, dass da eben noch auf klassische Weise mithilfe des Benziners die Batterie geladen werden muss.

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  • Die 12-V-Batterie wird versorgt, sobald das Fahrzeug in Betrieb ist. Das Problem sind längere Standzeiten, in denen die recht geringe Kapazität bald aufgebraucht ist. Das kann auch an Zubehör liegen, in meinem Fall z. B. eine Dashcam mit Crash-Sensor, deren Ruhestrom nach ca. 10 Tagen dazu führt, dass ich das Hochvoltsystem nicht mehr hochfahren kann.

  • So freue ich mich noch mehr auf meinen ersten RAV 4! Am fahren soll es nicht liegen. 😍

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  • ...., aber aus den Beiträgen über die 12-V-Batterie-Probleme .....

    Es gibt die Probleme ja, aber diese betreffen nicht sehr viele, wenn du die Verkaufszahlen nimmst, schaust wie viele davon hier im Forum angemeldet sind und dann noch, wie viele von den angemeldeten Usern die Batterieprobleme haben.

    Du wirst sehen, das es nicht mal 2% der RAV4-PHEV/-HEV-Besitzer betrifft.

    Dies zeigt, dass es das Problem gibt, man aber bei regelmäßiger Nutzung des Fahrzeugs (ist ja kein Standzeug) keine Probleme mit der Batterie hat.

    Ob dies beim XA60 auch so ist, wird sich zeigen, wenn er ein paar Jahre auf dem Markt ist.


    Wenn er dann bei dir ist, freu dich und genieße die Minuten/Stunden, die du mit ihm verbringst.

    Viele Grüße aus Köln Stefan

    Ich wünsche immer eine Hand voll Asphalt unterm Reifen. :thumbsup:


    RAV4 Generation 5 Vollhybrid 4x2 Team-Player in lichtsilber metallic + CPP2 + TK + AHK + Extras ab 17.02.2025 bis heute

    RAV4 Generation 5 Vollhybrid 4x2 Team-D in lichtsilber metallic + AHK + TK + Pin4i + Extras ab 17.02.2021 bis 17.02.2025 (89 Tkm)

    Einmal editiert, zuletzt von Ottili ()

  • Wenn Du ohnehin vorhast, überwiegend elektrisch zu fahren, dann ist der RAV4 vielleicht nicht das richtige Fahrzeug. Der Verbrenner möchte auch bewegt werden ;) . Benzin altert in einem (nicht luftdicht abgeschlossenem) Tank relativ schnell. In einem luftdichten Kanister sieht das etwas anders aus. Ein teilgefüllter Tank bietet viel Raum für Benzindämpfe und hat keinen Einfluss auf die Alterung. Geht dann eher noch schneller. Es gibt die schon erwähnten Stabilisatoren oder spezielles Benzin (Aspen, Alkylat-Benzin), welches recht teuer, aber sehr lange lagerfähig ist. In der Toyota-Bedienungsanleitung steht, dass man das Benzin in einem halben Jahr verbrauchen soll. Da war ich beim Lesen erst skeptisch, aber man kann den RAV schon sehr lange rein elektrisch fahren. Konzeptionell hat Toyota das allerdings so nicht vorgesehen. Ist ja ein PEHV und kein BEV.

  • Danke! Wie zuvor erwähnt, das ist eben eine Frage eines noch Theoretikers. Mein Fahrprofil ist schon so, dass ich pro Monat zwei- bis dreimal pro Fahrt deutlich mehr fahre als 135 km WLTP. Der Tank wird so alle ca. 2 Monate sicher einmal leer gefahren werden. Mein jetziger PHEV schafft unter optimalen Bedingungen max. 33 km reiner EV-Betrieb, da ist das Problem mit dem 70-l-Tank nie gegeben. Ich empfinde es als super, dass, wenn der Strom mal auf null ist, ich mit Benzin weiterfahren kann, ohne Ladeplanung. ;)

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