Beiträge von RAV-B`see

    Man darf die Frage Hybrid oder Plugin nicht nur auf den Preis reduzieren.

    Daher kann es absolut nicht schaden, auch mal einen Plugin zu fahren und nicht nur den Hybrid und sich nur vorstellen, letzteren extern aufzuladen.

    Der Fahrkomfort ist beim rein elektrisch fahren schon etwas ganz anderes, als beim Hybrid. Aber das dürfte dir bei deinen Elektroautos bereits aufgefallen sein.


    Zum wirtschaftlichen Nutzen:

    Die Steuer ist günstiger und man spart bei der Fortbewegung.

    Für 100 km elektrisch Fahren braucht man rund 20 kWh. Das kostet bei einem Strompreis von 0,30 Euro / kWh 6 Euro.

    Wenn ich die gleiche Strecke mit Benzin fahre, kostet das gegenwärtig 10,50 Euro. Die Ersparnis liegt also bei rund 4,50 Euro / 100 km.

    Fährt man 5000 km elektrisch pro Jahr summiert sich das auf lediglich 225 Euro. Allein damit kann man keinen wirtschaftlichen Vorteil generieren.


    Man muss dieses Auto daher auch aus anderen Gründen mögen.

    Ich finde die 306 PS inzwischen toll. Besonders auf längeren Strecken kann man damit auf der Autobahn sehr entspannt fahren.


    Eine Wallbox braucht man nicht zum laden. Eine normale Schukosteckdose tut es auch.

    So lange die jetzt angewandten Methoden so gut funktionieren, brauchen sich die Autodiebe doch nichts neues ausdenken.


    Ich habe mir ein Bearlock einbauen lassen. Leider vergesse ich oft, dieses Ding zu benutzen.


    Ich werde nun mal die doppelte Verriegelung ausprobieren.

    Ben, ich stelle mir das so vor:

    Durch Stillstand entleert sich die Batterie langsam ein wenig. Dann wird durch den Startvorgang noch einiges entnommen.

    Wenn man dann nur kurze Zeit fährt, beispielsweise 10 Minuten, wird dieser Verbrauch offensichtlich noch nicht ausgeglichen.

    Da nützt auch die große Fahrbatterie wenig, denn der Ladestrom kann nicht beliebig hoch sein, um die Batterie nicht zu schädigen.

    Der limitierende Faktor ist die Ladezeit. Da die 12 V - Batterie immer geladen wird, wenn das Auto auf „Ready“ geschaltet ist, sollte man diesen Zustand so lange wie möglich ausdehnen. Also immer anschalten, wenn man im Auto sitzt ( z.B. wenn man auf jemanden wartet oder an einer geschlossenen Bahnschranke usw.) und nicht wie beim Verbrenner anlassen und losfahren und bei Ankunft gleich Zündung aus.

    Ich bin immer noch der Meinung, dass eine mehr oder weniger volle Batterie auch mal locker eine längere Standzeit übersteht. Bei mir waren es mal 3,5 Wochen. Danach keine Probleme.

    Die Ursache des Batterieproblems ist sicherlich, dass viele Kurzstrecken gefahren werden und diese somit nicht ausreichen, die Batterie mehr zu laden, als sie entladen wird.. Es kommt also zu einem immer geringeren „Füllstand“ der Batterie. Dann entsteht das Problem, dass man nach nur wenigen Tagen Abwesenheit das Auto nicht mehr auf bekommt. Das Erstaunen ist groß denn vor ein paar Tagen war ja noch alles in Ordnung.

    Beim Vorgänger meines RAV 4 hatte ich regelmäßig Marderschäden.

    Ich hatte Ultraschallgeräte mit Blitzlicht und habe das Auto nach einem Tipp meiner Autowerkstatt auf einem Drahtgitter geparkt. Im Motorraum hingen Duftstäbchen zur Abschreckung. Alles wirkungslos.

    Als ich dann meinen RAV bekam, habe ich mir gleich im Autohaus die Hochspannungsplatten einbauen lassen. Mehr habe ich nicht gemacht und habe nun schon das dritte Jahr Ruhe.

    du muss ja die seitlichen Gurte nicht wie wild anziehen. Es genügt ja, wenn ein Seitwärtsbewegung bei Kurvenfahrten verhindert wird.

    Ich fahre öfter mit einem Paddelboot auf dem Dach durch die Gegen. Das bekomme ich auch fest.

    Eine Alarmanlage wird heute leider von Fremden kaum noch beachtet, da ein Fehlalarm vermutet wird. Somit hätte ich erwartet, dass man eine Meldung in der App bekommt.

    So wie ihr alle, habe ich inzwischen mitbekommen,, dass das nie der Fall ist. Schade eigentlich.

    badbrain80, ich bin ein begeisterter Fahrer eines Plugin Hybriden.


    Dennoch würde ich sagen, wenn keine Lademöglichkeit vorhanden ist, macht dieses Fahrzeug wenig Sinn. Das Laden an öffentlichen Ladepunkten, dauert recht lange und ist darüber hinaus so treuer, dass du eigentlich für das gleiche Geld gleich Benzin tanken kannst. Damit kommst du dann etwas weiter als mit dem teuren Strom.

    Eine merkliche Ersparnis beim PHEV zeigt sich im Prinzip nur, wenn man zu Hause laden kann und vielleicht noch eine Solaranlage dafür nutzen kann.