Beiträge von R-A-V

    Ich persönlich hoffe nur das sie diesen Designblödsinn wie Hyundai/KIA nicht mitmachen und die Leuchten in die Stossstange wandern lassen.

    Die Scheinwerfer dort liegen ideal für aufgewirbelten Dreck des Vordermanns was dann weniger Licht oder den einen oder anderen Steinschlag als Folge hat. Zudem ist ein relativ harmloser Ditscher an der Stossstange zumeist mit dem teuren Tausch der Scheinwerfer verbunden.

    Da das Anfahren von Autos und das Nicht für einen Fehler Gerade stehen In ist, freut das die Versicherer...


    PS: Mein favorisiertes Design sehe ich doch eher beim neuen LC.

    Du warst das mit den richtigen Geländerädern, richtig?


    Das ist ja das was ich meinte. Mit Serienrädern, selbst Ganzjahresreifen, wenn es denn die üblichen sind, dann wird sowas zur Herausforderung eben weil sich das Profil zusetzt und damit der Grip abreißt.

    Im Schnee übrigens, sind volle Profilrillen wohl gewollt, das Schnee auf Schnee Grip aufbaut. Im Gelände ist es eher schlecht.


    Wie zufrieden bis du mit den Reifen aber eben auch mit der Höherlegung?

    Letzteres ist auch so ein wilder Gedanke. Aber eben Zukunftsmusik.

    Natürlich ist ein RAV, auch die Modelle mit "richtigem" Allrad kein Geländewagen.

    Und die beiden PickUp hatten auch entsprechende Bereifung drauf. Denn man darf nicht vergessen, selbst wenn man Ganzjahresreifen fährt die M&S Kennzeichnung oder ähnliches tragen, so sind dies keine wirklich geländetauglichen Reifen. Ein Freund von mir fährt einen Jeep Wrangler. Selbst da ist die Serienbereifung des Geländewagens schlechthin zwar relativ grobstollig, aber keine echte Geländebereifung.


    Aber das System scheint ein durchdrehen der Räder sehr effizient zu verhindern. Und es ist Dank Hybrid eben auch relativ einfach, denn man muss keinen Schleifpunkt der Kupplung suchen. Macht man das und ist etwas zu viel am Gas, kann durchdrehen und der Grip ist weg.

    Wir hatten dort am Platz u.a. auch einen Mercedes Vito Marco Polo mit Allrad. Der hatte auf der nassen Wiese deutlich mehr Probleme.


    Wie gesagt ich hätte da gern mehr probiert, wollte aber die Zufahrt nicht noch mehr verschlechtern. Und der Schlamm am RAV war bzw. ist schon eine Herausforderung. Bislang habe ich schon 2x gewaschen. Einmal die dicke Kruste einfach mit Gartenschlauch gelöst. Beim zweiten Durchgang dann mit dem Kärcher nachgearbeitet. Übrigens selbst der Wohnwagen war bis zum Dach voll von dem Schlamm aus den Hinterrädern, obwohl ich die ersten Meter keine 30km/h gefahren bin...

    So, dann mal von mir ein paar Erlebnisse aus der Praxis.


    Ich war am letzten Wochenende mit Wohnwagen mit meinem Wohnwagen zum 24h Rennen auf dem Nürburgring. Nicht als Zuschauer, sondern als Sportwart der Streckensicherung. Deshalb stehen wir relativ nahe an der Strecke.

    Den Wohnwagen stellen wir bei uns neben den Abschnitt auf eine reservierte Waldwiese und campen dort. Es ist also nicht befestigt.

    Aber kein Problem, auch wenn es im Vorfeld geregnet hatte und das Gras entsprechend rutschig ist.

    So man anderer hatte da schon Probleme.

    Im Trail Modus scheint das Geheimnis zu sein, das man den Grip behält.


    Nachdem wir dort standen, kam der Regen. Mehrfach und nicht wenig. Falls Jemand das kürzeste 24h Rennen in der Geschichte des Nürburgrings verfolgt hat, der weiß was ich meine. Wer es nicht verfolgt hat, der Hinweis dass das Rennen in der Nacht wegen Nebel abgebrochen wurde und am Morgen wegen des starken Nebels auch nicht wieder aufgenommen werden konnte. So war am Ende eben rund 7h 22 Min Rennzeit, eben wegen des nassen Wetters.

    Es wurde so schlimm, das die Wiese satt war und die Laufwege nachher Schlammwege im Gras wurden.

    Viel interessanter der Parkplatz. Die oberen 10 bis 15cm -teils tiefer- wurden zum Schlamm.

    Es half bei Vielen nur schieben und die Kollegen mit den Pick Ups (Nissan Navara und Mitsubishi L200) hatten die eine oder andere Anfrage zwecks herausziehen.

    Der RAV fuhr im Trail Modus tapfer durch die immer tieferen Rillen.

    So manch Zuschauer der mitbekam das ich die von tiefen Rillen gezeichnete Zufahrt anvisierte , blieb stehen um dem Schauspiel beizuwohnen. Das enttäuschte die Leute, denn der RAV4 machte sein Ding. Er fuhr einfach durch. Wenn er kalt war und die Batterie entsprechend niedrig, dann mit Motor, ansonsten eben lautlos.

    Das hätte ich so nicht erwartet. Und ein bisschen kribbelte es in den Fingern den Wohnwagen am Ende auch da durch zu ziehen.

    Allerdings entschieden wir uns das dann doch durch die PickUps erledigen zu lassen, denn wenn ich mich dann doch festfahren sollte, dann wird der Weg für die Anderen ja nicht besser. Und so zogen wir die Wohnwagen von dem Schlammfeld mit den Pickups.


    Aber ich denke auch das hätte er geschafft. Einfach Bremse loslassen und gaaanz sanft Gasgeben.

    Bekommen hat er eine entsprechende Schlammpackung und ich haben noch was davon...

    Ja ich weiß leider nicht, was das Hauptproblem ist. Denn neben dem Kühlschrank funktionieren ja noch einige Lichter und zB. auch die Spülung des WC oder die Pumpe für den Wasserhahn.

    Das alles zieht Strom aus der 12V die eben nur dafür gedacht ist die Steuergeräte hochzufahren...


    Dauerplus ist halt komfortabel, aber eben nicht wirklich gut für die 12V.


    Ich bin übrigens nach der Starthilfe noch problemlos zum Ring gekommen. Dort habe ich ihn in READY gelassen bis alles in unserem Camp stand und ich Notfalls wieder hätte Starthilfe nehmen können.

    Am Abend haben wir die Batterie gemessen. 12.5V.

    Da ich den RAV täglich bewegt habe, wenn auch nur kurz, bin ich problemlos wieder nach Hause gekommen. Bei längeren Pausen wird jetzt halt der Stecker gezogen oder der RAV bleibt einfach an.


    Warum das ATC im Dauerbetrieb sein muss erschließt sich mir nicht. Wenn der RAV nicht in Betrieb ist, müsste es die Anhängerstabiltätskontrolle doch auch nicht sein.

    So, nun hat es mich auch erwischt.


    Aber zugegeben aus eigener Dummheit.

    Ich bin auf dem Weg zum Nürburgring gewesen und hatte eine Zwischenübernachtung.

    Dort dann heute Vormittag weiter. Allerdings mit einem gut 90 Minuten Stop.

    Shoppen im Outlet Store und warten auf eine Freundin die ebenfalls zum Ring wollte.

    Naja was soll ich sagen, statt Ready standen dann sämtliche Fehlermeldungen.

    Schnell ein Starthilfekabel gekauft und versucht zu Laden. Das funktioniert über die Anschlüsse im Motorraum nicht wirklich.

    Über eine halbe Stunde haben wir das probiert, ohne Erfolg.

    Am Ende hatte ich meinen Werkstattmeister am Telefon (was übrigens auch fast leer war) und er meinte besser direkt an die Batterie anzuschließen.

    Na gut, den Kofferraum leer gemacht und dann sprang das System sofort in Ready.

    Nach 250km hat die Batterie jetzt 12,5V.

    Mal sehen wie es sich die Tage entwickelt.


    Der Kühlschrank und auch das ATC des Wohnwagens haben den 12V Akku geleert.

    da wird garnichts passieren, der Händler wird den Auftrag erhalten bei den betroffenen Fahrzeugen im Rahmen des jährlichen Service das zu überprüfen und ggf. nachzubessern. Das wars, deshalb gibt es ja dann die 8 Jahres Garantie wenn was passiert.

    Also das übliche, der Hersteller hofft das alles gut geht und es 8 Jahre hält.


    Gruss

    Steffen

    Naja, je nach Händler wird man schon drauf drängen da etwas zu unternehmen. Zum einen ist es Kundenbindung und zum anderen eine Arbeit für die Werkstatt. So gesehen hätte ich persönlich keine Sorge das sich da etwas anbahnt und im Alter von 9 Jahren meinem RAV dann der GAU droht.


    Und wenn man Toyota kennt und weiß, wofür da schon alles Rückrufe gemacht worden sind, dann sehe ich in den nächsten 6 Jahren (also so lange wie es jetzt unter die ich nenne es mal zusätzliche Garantie fällt) viel Spielraum für einen Rückruf. Zumindest dann, wenn man das Problem bei neueren Modellen behoben hat und mehr Kilometer bei den letzten möglichen Fahrzeugen drauf sind und sich der Fehler abzeichnet.

    Weil dann hätte man ein Bild wieviele Fahrzeuge es tatsächlich betrifft und die entsprechenden Tauschteile verfügbar.


    Allerdings schöner, wenn der FTH da zwischenzeitlich nachgebessert/abgedichtet hat.

    Auch möglich. Aber ein nicht abgeschaltetes PKSB lässt den RAV so fahren wie es Palmyra beschrieben hat.

    Kurioserweise habe ich das bei den ersten Anhängertouren auch nicht bemerkt. Erst als der Anhänger recht schräg hinter dem RAV war, bockte dieser. Und dieses Nichtlosfahren kenne ich vom Fahrradträger. Den habe ich aufgesteckt als der RAV in der Garage stand. Ich bin keinen Meter Rückwärts gekommen.

    Natürlich hat so jeder seinen Fahrstil, kann je nach Erfahrung das HSD optimal nutzen. Das geht natürlich nicht auf einer Proberunde wo man einfach mal damit fährt. Ich bin mit dem RAV4 Hybrid als ich selbst ihn noch nicht hatte auch anders gefahren als im Alltag. Ist ja logisch, da lädt man mal durch und lässt den Wagen im SPORT Modus von der Leine.

    Und das zieht den Verbrauch hoch. Die Vorführer haben nicht selten dann eine 8 da stehen. Okay, bei denen kommt hat dazu das die Wagen früh 50m aus der Werkstatt vor die Tür gefahren wird und schlechtestenfalls die gleiche Strecke am Abend zurück. Zwar kann er das rein elektrisch, aber eben auch mit Verbrenner auf entsprechend kurzer Strecke.


    Ich habe mit meinen RAV (damit meine ich beide Hybrid, also kein Schreibfehler) schon komische Sachen veranstaltet, die Niemand irgendwo testet. Mein Hobby ist der Motorsport. Da als aktiver Organisator bei Rallyes. Also Streckensuche im Vorfeld, Streckenabnahme vor oder nach einer Veranstaltung, Streckenaufbau oder eben die Absicherung mit Funk.

    Je nach Veranstaltung ändert sich mein Aufgabengebiet und wenn ich nicht auf einen Transporter zurückgreifen kann, dann muss das Material halt mit Anhänger gezogen werden. Da hingen dann entweder mein ROBIN dahinter (750kg Anhänger von OBI), oder eben auch mal ein Zweiachser. Natürlich alles unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften (Ladungssicherung, Zuladung etc.).

    Am Ende sieht so ein Tag dann so aus das der RAV auch mal 7h 30 Min lief. Am Stück. Dabei war dann das Aufladen des Materials dabei, das Verteilen und der Aufbau. Denn der Hybrid lässt den Verbrenner idR ja vergessen. So steigt man aus wo man abladen und aufbauen will und lässt das HSD an. Macht ja auch nichts. Es herrscht ja Ruhe. Zudem schont es die 12V Batterie da ggf. Licht, Blinklicht etc, was zu meiner Absicherung im Verkehr oder auf Strecke ja vom Hochvoltsystem unterstützt wird.

    Aber selbst da stehen am Ende eines solchen Tages kein 7 oder 8L Verbrauch.

    Den kuriosesten Verbrauch hatte ich mal bei einer Funkabsicherung.

    Da mein Handfunkgerät da nicht ausreichte und ich einen sogenannten Hauptfunkposten hatte, wurde ein größeres Funkgerät nebst Antenne verbaut.

    An meinem Posten habe ich mich dann stationiert und der Wagen wurde an gelassen. Über 8 Stunden war am Ende das Ganze.

    Der Durchschnitt war durch das Starten des Systems ziemlich schnell auf 99L geklettert.

    Als ich nach der Veranstaltung den kompletten Verbrauch angesehen habe war dieser trotz zügiger Rückfahrt mit rund 25 Minuten Autobahn bei 150 - 170km/h auf 7l/100km heruntergegangen.


    Um also solche Testwerte von 8L zu erreichen muss man das System schon völlig missbrauchen. Gern geht dies einher mit dem Jaulen des Motors. Wer das schreibt, der kann nicht Hybrid fahren.