Ich fahre sehr gern mit dem Tempomaten.
Als hier diskutiert wurde, dass es möglicherweise daran liegen könnte, dass sich der Motor einschaltet, wenn bei eingeschaltetem Tempomaten eine stärkere Verzögerung durch Bremsen eingeleitet wird, habe ich mal getestet.
Ich hatte den Vorteil, dass ich öfter die gleichen Strecken fahre und bereits bemerkt hatte, dass immer an den gleichen Stellen der Motor angeht, ob wohl die Batterie noch genügend Restreichweite besitzt. Ich fahre zwei Strecken, bei denen jeweils auf einer 80er oder 100er Strecke ein Ortseingang kommt. Hier kommt es also zu einer merklichen Verlangsamung.
Der Verbrenner schaltet sich dann zu und läuft anscheinend bis er warm gelaufen ist. Das Motorsymbol in der Energieflussanzeige ist solange blau.
Ich bin dann die Strecke ohne Tempomat gefahren und der Motor blieb aus. Erst gestern habe ich das wieder getestet.
Donnerstag fahre ich wieder diese Strecke und werde diesmal mit Tempomat fahren.
Eine Zusammenhang mit der Tempomatnutzung kann man eigentlich schon mal annehmen. Es scheint aber mit einer stärkeren Verzögerung zusammen zu hängen.
Die Stelle, bei der der Motor jeweils anging, ist ja keineswegs die einzige, an der ich die Geschwindigkeit verringern muss. Möglicherweise bestimmt auch die vorher gefahrene Geschwindigkeit das Geschehen. Könnte sein, dass man mindestens 80 km/h gefahren sein muss.
Mir ist gerade eingefallen, dass man das Einschalten des Motors auch mal provozieren könnte, in dem man eine Strecke mit Tempomat fährt und etwas stärker bremst, beispielsweise von 80 auf 40 km/h. Wenn es wirklich daran liegt, müsste der Fehler reproduzierbar sein.