Beiträge von RAV-B`see
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Man muss immer die konkrete Situation betrachten. In deinem Fall ist die Ladekarte ohnehin vorhanden, da du ja auch zu Hause an einer öffentlichen Ladestation lädst. Ich hingegen müsste mir extra für Urlaubsfahrten eine Ladekarte besorgen.
Ich war gerade im Urlaub in Kroatien und habe mir die Situation mal angesehen. Auf der Autobahn bis zur Zwischenübernachtung in Österreich bin ich im Hybridmodus gefahren. Ubernachtet haben wir in einen Dorfgasthof. Weit und breit war keine Ladesäule in Sicht. Am Folgetag ging es weiter bis zu unserem Urlaubsziel in Kroatien. Im Urlaubsort selbst gab es keine öffentliche Lademöglichkeit. Auch an der Ferienwohnung war kein Laden möglich, denn das Auto parkte in der Nähe auf der Straße. Täglich haben wir Ausflüge in die wunderschöne Umgebung unternommen. Oft führten uns diese in die Natur, also logischerweise in Gegenden ohne Strom.
Ich handhabe es so, dass ich mit voller Batterie zu Hause starte. Bis zur Autobahn fahre ich ein Stück elektrisch, um Platz für durch Rekuperation gewonnenen Strom zu schaffen. 3 bis 4 km reichen da vollkommen aus. Dann fahre ich im Hybridmodus weiter. Wenn es dann zwischendurch mal langsamer weitergeht, wie beispielsweise an Tankstellen, Grenzübergängen und Mautstellen fahre ich elektrisch.
Das originale Ladekabel habe ich vorsichtshalber dabei.
Im Urlaub habe gelegentlich die Batterie mit dem Verbrennungsmotor wieder aufgeladen, damit ich bei langsamen Fahrten nicht auf elektrisches Fahren verzichten muss. Es ist ja so schön leise.
Finanziell ist es fast egal, wie man es macht. Bei deiner Ladekarte zahlst du bei angenommenen 20 kWh pro 100 km für diese Strecke 8,60 Euro. Ich zahle für die gleiche Strecke bei einem Verbrauch von 6 Litern, je nachdem in welchem Land ich getankt habe, zwischen 9 und 11 Euro. Über die geringe Differenz mache ich mir ehrlich gesagt im Urlaub keine Gedanken.
Ich plane meine zahlreichen Aktivitäten und fahre dann da hin. Um Lademöglichkeiten mache ich mir dann keine Gedanken. Wie schon geschrieben, gibt es mit Sicherheit gar keine.
Zu Hause sieht es anders aus. Ich lade regelmäßig an der Steckdose und fahre somit die meisten Strecken elektrisch.
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In einem Punkt muss ich widersprechen. Um einen Plugin oder ein E-Auto mit einer eigenen Solarablage zu laden, benötigt man keinen Stromspeicher. Es wäre wirtschaftlich sogar Unfug, den Strom erst in einer Batterie zu speichern und dann später ins Auto zu laden.
Wenn man täglich mit dem Auto zur Arbeit fährt, dann klappt das natürlich nicht, mit dem tagsüber laden an der eigenen Solaranlage.
Es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten.
(1) man hat bereits eine Solaranlage
(2) man plant eine Solaranlage
(3) man will keine Solaranlege oder hat keine Möglichkeit eine zu errichten
Bei Punkt 1 hat man sich sicher etwas dabei gedacht, wenn man eine Solaranlage sein eigen nennt. Kommt dann irgendwann ein Plugin hinzu und man kann diesen teilweise mit Solarstrom laden dann ist es gut. Wenn nicht, ist das auch nicht dramatisch. Man kann ja mit gekauftem Strom laden. Das ist immer noch preiswerter als Benzin.
Bei Punkt 2 muss man natürlich aufpassen, dass man man den voraussichtlichen Eigenbedarf nicht zu hoch ansetzt. Die Verkäufer errechnen da gern mal etwas übertrieben unrealistisches.
Punkt 3 ist klar: Keine Solaranlage, also kein Thema für das Laden des Plugin.
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Danke für die Fotos. Nun kann ich mir eine bessere Vorstellung von der Funktion der Trittbretter am RAV 4 machen.
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Schön finde ich es natürlich auch nicht, wenn der Verbrennungsmotor angeht und ich eigentlich noch Strom für 70 km in der Batterie habe.
Ich kann lediglich gut damit leben, wenn sich keine Lösung findet.
Wenn der Verbrenner immer anginge, um vorzuheizen, dann könnte ich es möglicherweise noch verstehen. Das das Fahrzeug aber einen Unterschied zwischen aktiviertem Tempomat und ausgeschaltetem Tempomat macht, verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.
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Im Grunde genommen würde ich schon gern rein elektrisch fahren wenn der Füllzustand der Batterie es erlaubt.
Nach über 9000 km ist mir aber klar geworden, dass auch etwas Gelassenheit angebracht ist. In meinem Fall passiert mir das vielleicht 6 x im Monat. Das bedeutet, ich verpasse eventuell 140 km rein elektrisches Fahren und fahre stattdessen mit Benzin. Wir reden also über eine Summe von ca. 50 Cent, die mir monatlich dadurch entgeht. Damit kann ich leben.
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Wie am Mittwoch abgekündigt, habe ich nun getestet. Dafür bin ich auf zwei bekannten Strecken wieder mit Tempomat gefahren.
Aber es kam anders als erwartet.
Am Donnerstag fuhr ich meine erste „Teststrecke“, bei der der Motor immer im Bereich eines Ortseingangs nach einer 100er Strecke anging.
Diesmal wollte ich es besonders gut machen und etwas kräftiger abbremsen. So weit kam es aber nicht. Der Tempomat stand auf 54 km/h und ich fuhr etwas 95 km/h.
Als ich den Fuß vom Gas nahm und bremsen wollte war der Motor schon an.
Also war die keine Verzögerung als Auslösen.
Heute mein zweiter versuch auf einer anderen gut bekannten Strecke.
Situation fast wie immer, Tempomat stand auf 54 km/h. Anders war nur, dass ich nicht bis zum Ortseingang 80 fuhr sondern heute mit 60 einen Fahrschulauto hinterhergeschlichen bin. Ich wollte mich gerade ärgern, dass die Testbedingungen nicht ideal sind und schon ging der Motor an und das obwohl ich mit konstanter Geschwindigkeit einem anderen Auto hinterher gefahren bin.
Die einzigen Gemeinsamkeiten zu früheren Fahrten waren folgende:
- der Motor schaltete sich in einem Bereich an, wo es es wahrscheinlich immer getan hat, wenn der Tempomat an war
- der Tempomat war aktiviert
- der Motorstart diente offensichtlich dem Warmlaufen, dann das Motorsymbol war blau
Da ich meinen Wohnort nur auf diesen beiden Strecken verlasse, bleiben mir leider keine anderen Vergleichsmöglichkeiten.
Recht offensichtlich ist lediglich, dass der Motor aus bleibt, wenn der Tempomat nicht genutzt wird.
Nach dem beiden Tests an den beiden letzten Tagen, kann ich nun nicht mehr sagen, dass des Phänomen des Starten des Verbrennungsmotors bei noch voller Fahrbatterie mit einer stärkeren Geschwindigkeitsreduzierung bei Tempomatnutzung zusammen hängt.
Alles in allem ist es aber kein Problem, welches mich nennenswert beeinträchtigt.
Der Motor geht an und bleibt an, bis er offensichtlich Betriebstemperatur erreicht hat. Das sind ca. 2 bis max. 3 km. Im Sommer gehts logischerweise schneller, bis der Motor wieder ausgeht. Klar könnte ich diese 2 oder 3 km auch noch elektrisch fahren, Aber das würd meinen Gesamtverbrauch wohl nicht messbar erhöhen.
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Danke. Habe verstanden.
Nicht jedes Zubehörteil ist für jeden Nutzer sinnvoll.
Umgekehrt gedacht, nicht jedes Zubehörteil was man selbst nicht braucht, ist damit automatisch Quatsch.
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Wenn ich meine Seitenscheiben eigentlich nur öffne, um ein Parkticket zu ziehen oder im Ausland meine Straßen- oder Tunnelmaut zu bezahlen, dann sind doch diese Windabweiser für mich quatsch, oder?
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4 Ravinger, klar gibt es noch mehr Unterschiede, als ich angegeben habe.
Ich habe es nur ganz einfach und damit für jeden verständlich ausdrücken wollen.