Beiträge von RAV-B`see

    Foxi, Kofferraumvolumen ist ohnehin so eine Sache.


    Da eigentlich niemand losen Sand oder eine lose Flüssigkeit transportiert, sind die Literangaben eigentlich immer wenig aussagekräftig.

    Wie sehr das der Fall ist habe ich am eigenen Leib verspürt. Mein altes Auto hatte ein Kofferraumvolumen von 758 l und auch optisch war der Kofferraum deutlich größer. Mit umgeklappten Sitzen konnte man 1.461 l einladen. Ich habe da einen großen elektrisch verstellbaren Sessel eingeladen. Das Ding ließ sich nur mit 2 Leuten quasi reinschrauben.

    Plötzlich hatte ich die Aufgabe genau diesen Sessel mit dem RAV 4 zu transportieren. Mir war klar, dass passt nicht.

    Mein Sohn sagte, wir probieren es einfach aus. Und was ergab dieser in meinen Augen sinnlose Test: Der Sessel passte locker rein.


    Der Unterschied zwischen RAV 4 Hybrid und Plugin ist ja eigentlich nur der etwas höhere Kofferraumboden beim Plugin. Man kann schön finden, dass es beim Plugin absolut gerade ohne Kante hineingeht. Man kann schön finden, dass es beim Hybrid eine kleine Kante gibt, die verhindert, dass nicht herausfällt.

    Einen echten Unterschied machen die paar Liter in meinen Augen jedoch nicht. Die sonstigen Abmessungen sind identisch und exakt bis unter das Dach stapelt man meist nicht. Somit werden in der Praxis beide Fahrzeuge gleich beladen werden können.


    Doch halt, gerade fällt mir ein Vorteil des Hybriden ein.

    Falls jemand damit Koffer transportiert und sich das Verdeck im Kofferraum gerade noch schließen lässt, könnte es sein, dass bei Nutzung gleicher Koffer im Plugin der Verdeck nicht mehr genutzt werden kann.

    Punkt für das Hybridfahrzeug.

    Natürlich kann man nicht beide Autovarianten vergleichen, ohne die Interessen und Vorlieben des Käufers zu berücksichtigen.

    Wir können hier nur die Unterschiede aufzeigen und dann muss jeder für sich entscheiden, was für ihn wichtig ist und was nicht.


    Das fängt schon damit an, dass einer unbedingt eine Lederausstattung haben möchte und jemand anderes dafür kein Geld ausgeben würde.


    Da ich schon immer einen Plugin haben wollte, kenne ich die Hybridpreise gar nicht.

    Ich habe aber extra mal nachgeschaut und folgendes ermittelt:

    Die Preise des Hybrid mit stufenlosem Automatikgetriebe, Allrad und 222 PS liegen je nach Ausstattung zwischen 43.990 und 52.890 €.

    Beim Plug-in Hybrid, 306 PS liegen die Preise zwischen 47.490 und 65.090 €.

    Die Preisunterschiede liegen somit zwischen 3.500 und 12.200 €.


    Pauschal sagen kann man daher nicht, dass der Plugin fast 10.000 € teurer ist.


    Über die Förderung des Staates brauchen wir wohl nicht mehr reden, denn dieser Zug ist sicherlich bereits abgefahren.

    Bis Jahresende gibt es noch 6.750 €. Der Listenpreis für ein Plugin mit Vollausstattung lag noch Ende 2021 bei ca. 60.000 €. Abzüglich der Förderung hat man also 53.250 bezahlt.

    Der aktuelle Listenpreis liegt aber nun schon bei 65.090 € und eine Förderung gibt es nicht. Das Fahrzeug ist also über 11.800 € teurer geworden.

    Ich bin gespannt, was das für Auswirkungen haben wird.


    Ich bin im vergangenen Jahr beim Kauf meines RAV 4 schon über die mir gesetzte Schmerzgrenze hinaus gegangen. Ich habe es bisher zu keinem Zeitpunkt bereut.

    Ob ich allerdings bereit wäre, fast 12.000 € draufzulegen um ein in den Grundzügen ähnliches Fahrzeug zu bekommen, bezweifle ich.

    Vorteil Plugin:


    Durch die tief liegende Batterie und dem somit tiefer liegenden Schwerpunkt des Fahrzeuges ergibt sich ein gutes Fahrverhalten in Kurven.


    Die von manchen gefürchtete Küstenstraße in Kroatien hat mir mit meinem RAV 4 großes Vergnügen bereitet.

    Unabhängig vom Fahrzeug ist sie aber dennoch landschaftlich einzigartig schön. 8)

    Ich weiß nicht, wie hoch der Preisunterschied zwischen Plugin und Hybrid ist.


    Berücksichtigen muss man bei einer Entscheidung für das eine oder andere Fahrzeug nicht nur mögliche Extras, sondern auch die Tatsache, dass man den Plugin an einer normalen Haushaltsteckdose laden kann und dann rund 75 km elektrisch fahren kann. Die Kosten dafür betragen rund 4,35 Euro*. Tankt man für die gleiche Strecke E10 bezahlt man an der Tankstelle allerdings ca. 7,30 €. Man hat also jedes Mal die Möglichkeit, rund 2,80 € zu sparen. Je öfter man elektrisch fahren kann, um so mehr lohnt sich der Plugin.


    * Die Kosten für eine vollständige Akkuladung habe ich bei einen Stromtarif von 0,30 € / kWh berechnet.

    Wenn jemand eine eigne Solaranlage nutzen kann, dann sinken diese Kosten. Weicht der Stromtarif ab, dann ändern sich die Ladekosten.

    usw.

    Ich werde mir deine aufmunternden Worte noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.


    Mein gedanklicher Hintergrund war nämlich folgender: In meinem gesamten Autofahrerleben, war eine Batterie nie ein Problem. Ich hatte nicht mal ein Ladegerät.

    Dann wurde ich Besitzer eines Freemont. Das Auto war gerade etwas über 2 Jahre alt und plötzlich sprang es abends nicht mehr an. Batterie war angeblich defekt und wurde auf Kulanz gewechselt. Irgendwann später blieb das Auto wieder aus. Diesmal war die Batterie angeblich vollkommen in Ordnung. Von da an habe ich regelmäßig die Batterie geladen., teilweise mehrmals in der Woche. Das ging so weiter, bis ich auf den RAV 4 umgestiegen bin. Ich glaubte nun auch batterietechnisch alles hinter mir gelassen zu haben.

    Statt dessen geht der Mist wieder los. Zum Glück für mich zunächst erst einmal nur in der Theorie, denn ich kenne das Problem bisher nur aus dem Forum.

    Aber ich bin verunsichert und verärgert zugleich.

    Habe dieses Gerät auch gesehen und spontan auch an meinen RAV gedacht.


    Genauso spontan ist mir dann aber auch die Lust vergangen, mich selbst um die Beseitigung einer möglichen Macke meines nicht aus dem Billigsegment stammenden Fahrzeuges zu kümmern. Ich habe entschieden, ich lasse es erst einmal darauf ankommen, bevor ich ständig einem Jumpstarter durch die Gegend kutschiere.


    Trotzdem danke für den Tipp.

    Ich bin überrascht über die Vielzahl solcher und ähnlicher Schlagzeilen:


    - Plug-in-Hybridautos: Die „Schummel-Hybride“

    - Neue Studie: Plug-In-Hybride haben eine schlechte Klimabilanz

    - Miese Klimabilanz: Studie zu Plug-in-Hybriden ernüchtert

    - Desaströse Öko-Bilanz: Irrsinn um Plugin-Hybride hat ein Ende
    -
    Die miese Klimabilanz der Hoffnungsträger (Plug In Hybrid)


    Selbstverständlich ist mir klar, dass die Ökobilanz eines Plug In von der Anzahl der rein elektrisch gefahrenen Kilometer abhängt. Wenn jemand sein Auto nie lädt, hätte er sich eigentlich gleich ein Hybridauto kaufen können. Damit finde ich sind wir gleich beim Kernpunkt. Zumindest der RAV 4 Plug In, welcher nicht extern geladen wird, ist doch im Prinzip genauso ökologisch, wie ein Hybrid. Über diese Fahrzeuge liest man so etwas aber nicht.


    Nun meine Frage an Euch:

    Worin sehr ihr die Ursache, für den sehr schlechten Ruf der Plug In Hybriden?


    Bin gerade dabei das Update herunterzuladen.


    Die große Falle, die zunächst kommt, ist die, dass man das Update für 129,- Euro kaufen muss. Dank dieses Forums habe ich aber gelernt, dass es für die ersten drei Jahre trotz des angezeigten Preises kostenlos ist. Die Rechnung am Ende des Bestellvorganges weist dann 0 Euro aus.

    Wer das nicht weiß, hat wohl bereits an dieser Stelle ein Problem und bricht möglicherweise sein Vorhaben ab.


    Zweite kleinere Falle ist die Tatsache, dass man auf „Auf USB herunterladen“ klicken muss. Das herunterladen geschieht dann aber keineswegs auf einen USB-Stick sondern in den Downloadordner auf dem Computer. Die dort gelandete ZIP-Datei muss man dann erst auf den USB-Stick entpacken.


    Dritte nicht ungefährliche Falle:

    Wenn man dann den USB-Stick hat und das Update im Auto machen will, darf man dieses auf keinen Fall im „Zubehör-Modus“ machen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die 12 V Batterie nicht die erforderlichen 1 bis 1,5 h durchhält.

    Also unbedingt Auto komplett auf Ready schalten.


    Ich finde, das sollte man unbedingt besser kommunizieren.