Beiträge von DeltaWhisky

    genau so sehe ich das auch. Den einzigen Vorteil einer Heckbefestigung sehe ich als Aufprallschutz bei Auffahrunfällen :)

    Das funktioniert nicht gut. Wäre das Reserverad nachgiebig, könnte es bei einem Auffahrunfall helfen. So allerdings sorgt es dafür, dass die Eindringung in den Kofferraum noch tiefer wird, und wenn der z. B. mit Urlaubsgepäck vollgeräumt ist, verschiebt das die hinteren Lehnen nach vorne. Auf diese Weise wird der Überlebensraum vor allem für die hinteren Passagiere (Kinder?) reduziert, gar nicht gut... ☹️🤕

    Du findest im Forum einen ausführlichen Thread zum Thema Verbrauch, der Dir helfen sollte, Deine Kosten zu prognostizieren. Dem stelle den höheren Preis für den Plug-in gegenüber und schätze damit ab, ob es kommerziell für Dich sinnvoll ist.

    Und als zweiten Aspekt würde ich mir überlegen, ob Du es wirklich auch dann willst, wenn Du nur am Arbeitsplatz laden kannst, wo Du keinen exklusiven Ladeplatz hast, sondern in Konkurrenz mit Deinen Kollegen stehst. Und ich z. B. bin berufsbedingt häufig an neuen Arbeitsplätzen und kann daher nicht sagen, ob es mich nicht in ein paar Monaten an einen neuen Ort verschlägt, wo ich dann gar keine Möglichkeit mehr habe, mein Auto anzustöpseln. Auch das ist ein Aspekt, der mir wesentlich erscheint, und vielleicht wechselst auch Du Deinen Arbeitsplatz schneller als Dein Auto,was den Nutzen eines Plug-in mindern würde.

    Zumindest für den RAV4 5. Generation gibt der Zubehör Markt in Nordamerika einige Lösungen für die Reserveradbefestigung außen an der Heckklappe…

    Vorausgesetzt, man möchte so ein Gedöns überhaupt hinten hängen haben…

    Ein Rad unseres RAV4 wiegt um die 20 kg. Nichts an der Heckklappe ist für solche Belastungen ausgelegt, weder das Blech, noch die Scharniere, und vor allem nicht die elektrischen Heber, die sehr empfindlich darauf reagieren, wenn sie - z. B. lastbedingt - ihre Synchronisation verlieren. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass irgendeine Nachrüstlösung jemals funktionieren wird.

    Die RAV4-Modelle der ersten Generationen mit dem hinten montierten Reserverad hatten auch keine nach oben öffnende Klappe sondern eine zur Seite öffnende Tür, die entsprechend stark ausgelegt war. Das galt auch für alle anderen Fahrzeuge mit solcherart angebrachten Rädern. Mittlerweile sind alle Hersteller aus verschiedensten Gründen davon abgekommen:

    • Viele Kunden kommen beim Einparken mit dem überstehenden Rad nicht klar und beschädigen Objekte in der Umgebung.
    • Beim Auf- und Zumachen des Kofferraums ist das Riesending hinten dran schlichtweg unpraktisch und oft im Weg.
    • Die Tür braucht zum Öffnen mehr Platz nach hinten als eine Klappe.
    • Es ist konstruktiv viel schwieriger, das Heck mit dem Rad dran crash-sicher zu machen.
    • Die Bedeutung des Reserverads ist aufgrund immer zuverlässigerer Reifen gering.
    • Die Einparkhilfen mit Ultraschall müssen "wissen", ob hinten ein Rad übersteht, um sinnvolle Signale zu liefern.
    • Ähnlich ist es mit der Rückfahrkamera, die kaum so platziert werden kann, dass sie den Außenrand des Rades ähnlich wie den der Stoßstange so aufnehmen kann, dass man beim Rückwärtsfahren damit arbeiten kann.

    Ich weiß nicht, was für ein Material das ursprünglich war, aber vielleicht hilft Moosgummi. Den gibt es auch als Meterware in verschiedensten Dicken und Breiten.


    Am einfachsten und wahrscheinlich langfristig am haltbarsten wird aber die originale Toyota-Ware sein.

    Es muss eine Einzelabnahme nicht nur je Fahrzeug- sondern je Scheinwerfermodell vorgenommen werden. Deshalb findet man in den veröffentlichten Zulassungslisten auch immer die E-Nummern der Scheinwerfer für die es geht bzw. nicht geht. Wenn Abblend- und Fernlicht getrennt sind, wird auch noch angegeben, ob es für eines davon oder beide zulässig ist.


    Ich kenne diese Diskussionen aus dem Motorradbereich, wo schlechte Scheinwerfer ein noch viel schlimmeres Problem sind als bei PKW. Der Teufel liegt hier wirklich im Detail. Ich weiß von Fällen, in denen besonders engagierte Biker Scheinwerfer ausgebaut und z. B. an Osram geschickt haben, damit die das mit ihren Leuchtmitteln prüfen. Nicht immer kommt dabei heraus, dass Scheinwerfer und Lampe tatsächlich zusammenpassen. Das ist dann traurig aber nicht zu ändern, ohne den Reflektor des Scheinwerfers - der ist hier das eigentliche Problem - zu tauschen, was natürlich unrealistisch ist. Und vor allem die deutsche Rennleitung ist da ausgesprochen humorlos, wenn sie Fahrzeuge kontrollieren und legen tatsächlich wegen solcher Details die Fahrzeuge still.

    Das ist, was wir in der Software-Entwicklung ein "WAD" nennen - "Works as Designed". Google Maps versteht sich als Lokalisierungs- und Navigations-App und erwartet daher, dass Du nach etwas suchen willst, wenn Du sie verwendest, will aber nicht einfach nur eine Landkarte anzeigen. Deshalb wird Dir die Suchfunktion angeboten, bis Du sie verwendest oder im Rahmen der Navigation geführt wirst.


    Wenn Du auf dem Hauptschirm Google Maps und eine andere App wie z. B. Spotify gleichzeitig anzeigst, sodass Google Maps nur die Hälfte des Bildschirms zur Verfügung steht, wird das Suchfeld auf eine Lupe reduziert. Vielleicht hilft Dir das schon. Alternativ dazu kannst Du auch eine andere App wie z. B. TomTom Amigo verwenden, die abgesehen von einer reinen Kartenanzeigefunktion auch Warnungen vor "Gefahrenstellen" beinhaltet.