Beiträge von nole67

    Karnermart268

    Abweichung Abrollumfang 225/60 R18 zu 245/60 R18 = 8,27%.

    235/60 R18 = 4%

    Deine Angaben sind leider falsch berechnet, geh mit den Daten mal auf reifenrechner.at


    Das Serienrad hat 225/60 R18 auf 7.0J x 18 ... (ohne Spurverbreiterung = 0)

    Die 245/60 R18 ergeben beim Abrollumfang "nur" + 3,3% (221,6 zu 228,9cm) und Tachoabweichung -3,2%.

    Heißt: Der Tacho, sofern er denn ganz genau anzeigt, zeigt 96,8 km/h während das Auto 100 km/ fährt.


    Die 235/60 R18 ergeben beim Abrollumfang "nur" + 1,7% (221,6 zu 225,3cm) und Tachoabweichung -1,6%.

    Heißt hier: Der (genaue) Tacho zeigt 98,4 km/h während das Auto 100 km/h fährt.


    Beide Radgrößen sind also nahe am Serienrad, minimal höher und etwas breiter. Die gewählten Reifengrößen sind gängige Standardgrößen vieler Reifenhersteller und günstig zu bekommen.


    Vom TüV - Prüfer wird bei Änderung der Radgrößen, welche sich außerhalb der Eintragungsdaten im COC - Papier befinden, so gut wie immer eine Tacho - Vergleichsmessung gefordert, da kaum ein Tacho im Auto wirklich genau anzeigt. Eine Tachoangleichung ist, nachdem das Ergebnis der Vergleichsmessung vorliegt, im Ermessensspielraum des Prüfers. Die Angleichung wird dann gefordert, wenn der Tacho weniger anzeigt als tatsächlich gefahren wird.


    Beispiel:

    Bei meinem RAV4 Gen.4 (siehe Avatar) mit serienmäßigen 235/55 R18 auf 7,5J x 18 ET39 bin ich bei Tachoanzeige 100 km/h tatsächlich laut GPS - gestütztem Prüfgerät nur 96 km/ h schnell gefahren.

    Die so ab Werk vorliegende Tachoabweichung lag damit bereits bei + 4,16 %.

    Würde ich hier auch eine Änderung der Räder vornehmen und eine berechnete Tachoabweichung um -3,2% bekommen, würde der Tacho immer noch 100 km/h anzeigen, während ich aber dann tatsächlich

    99 km/h fahre. Damit immer noch völlig in Ordnung, weil der Tacho mehr anzeigt als tatsächlich gefahren wird. Es wäre in diesem Fall keine Tachoangleichung notwendig.


    Es gibt Umbauten von der Hurter Offroad GmbH bei Isny für den Plug-In, da wurden z.B. 265/75 R17 BF Goodrich AT auf 8.0J x 17 OZ Rally Raid - Alufelgen mit Eibach - Höherlegung um 35mm, dazu 23mm Spurverbreiterungen und Tachoangleichung verbaut und das alles vom TüV eingetragen. Aber so krass brauche ich das dann auch wieder nicht, möchte den RAV ja nicht vom Flieger mit'm Fallschirm rausschmeißen.

    - Soweit zu den Rechenbeispielen und was einen TüV - Prüfer gelegentlich umtreibt -


    Aber mein eigentliches Anliegen ist leider noch unbeantwortet:

    Ich bräuchte bitte vor meiner notwendigen Räderbestellung vor dem kommenden Winter immer noch die Auskunft, ob jemand die von mir genannten Radgrößen

    245 / 60 R18 oder 235 / 60 R18

    auf 8.0J x 18 ET40 Alufelgen,

    mit oder ohne 20mm Spurverbreiterungen

    auf seinem RAV4 AWD Plug-In montiert hat und ob irgendwelche Änderungen dabei für die TüV - Zulassung nötig waren.


    Viele Grüße

    Norbert

    War eben bei meinem örtlichen TüV - Prüfer um nachzufragen, was an meinem 2022er Plug-In an Radumbau zulassungsfähig wäre. Er war wie zu erwarten äußerst zurückhaltend, es gab keine klare Auskunft.

    Folglich tappe ich immer noch im Dunkeln, was ich auf den RAV4 dranbauen darf und was


    Deshalb möchte ich das Forums - Schwarmwissen mal antesten und hier nachfragen, wer so eine Kombination an seinem Plug-In verbaut hat. Dazu, ob und falls ja - welche Änderungen / Tachoangleichung, etc. für eine Eintragung nötig waren:

    Ganzjahresreifen 245 / 60 R18 auf 8,0J x 18 Alufelgen (mit oder ohne Spurverbreiterungen 20mm)

    dasselbe für

    Ganzjahresreifen 235 / 60 R18 auf 8,0J x 18 Alufelgen (mit oder ohne Spurverbreiterungen 20mm)


    Bei den 245er Reifen tendiere ich zu den Yokohama Geolandar CV4S G061 mit Tragfähigkeit 105V,

    bei den 235er Reifen dieselben mit Tragfähigkeit 107V.


    Bei den Felgen bin ich bei den schwarzen Platin P69 in 8J x 18 ET40 hängengeblieben, da deren Tragfähigkeit mit 760kg locker für die max. 1310kg - Hinterachse vom Plug-In reicht.


    Die 20mm - Spurverbreiterungen von Eibach mit den Gewinde - Stehbolzen, Artikelnummer S 90-6-20-031, Tragfähigkeit 800kg pro Rad.


    Ich muß für den Winter noch schwarze Rundstücke beschaffen, da wär's hilfreich gleich die Passenden zu bestellen. ;)


    Viele Grüße

    Norbert

    Ich hatte das vom Toyota Händler angebotene Abwehrsystem (Marder Stop & Go) eine Weile lang in meinem RAV4 (Modell 2015) drin, Kann ich guten Gewissens von abraten.

    Der Marder war nach Einbau immer mal wieder zu Gast, da ich nicht bemerkt hatte, wie schnell dem mit lediglich zwei Knopfzellen versorgten Steuerungsteil der Saft ausging.

    Diese zwei CR2477 / 3Volt - Dinger sind nicht billig, hielten bei mir jeweils nur ca. 5 Monate. Am Gerät ist eine kleine LED dran. Ist die an (kaum zu erkennen) ist noch genug Spannung da.

    Nachdem ich das Knopfzellen - Gerät mit den Hochvoltplatten ausgebaut habe, hatte ich im März '26 ein Gerät mit Anschluß an der Fahrzeugbatterie (inkl. Sicherung dazwischen) von KEMO besorgt und eingebaut. Bislang alles in Ordnung und keine Anzeichen von Marderbefall. Das Teil kostet nur ca. 50,-- Euro, Einbau habe ich selber gemacht.

    Knackpunkt ist, daß man neben einem geeigneten Einbauort für das Steuergerät auch für's richtige Verdrahten rausfinden muß, wo man am eigenen Auto die Kabel für Dauerplus, Zündungsplus und Masse fachgerecht anschließt. Dazu natürlich auch, wo man die 6 Hochvoltplatten plaziert, ohne an Metallteile zu kommen. Steck- oder Quetschverbinder sind leider auch nicht dabei.

    Bei meinem RAV 4 bin ich im linken Sicherungskasten unter der Motorhaube fündig geworden.