Beiträge von DeltaWhisky

    War nicht besonders lustig im Nobelwohnviertel des Ortes.

    Da taucht schnell die Polizei auf...

    Das ist der Grund, warum ich seit einigen Jahren keine Alarmanlagen mehr mit dem Auto mitbestelle bzw. nachträglich einbauen lasse. Und die Versicherungen geben bei den Prämien auch nichts mehr her, wenn eine Alarmanlage eingebaut ist, weil sich ohnedies niemand darum kümmert, wenn eine irgendwo losjault. Die Leute rundherum gehen immer davon aus, dass es sich um einen Fehlalarm handeln müsse und tun nichts, sodass die Dinger als wirkungslos eingestuft werden. Auch die Polizei rührt keinen Finger, wenn sie das hört.

    Und ja es gibt geringe Qualitätsunterscheide bei den Batterieherstellern, nur gibt es davon weltweit nur noch vielleicht 5 Stück oder so. Viele dieser Preiswertmarken ( z.B. aus dem Baumarkt) stammen von nahmhaften Herstellern und sind nur umgelabelt, mehr nicht. Ist das gleiche wie mit den Bonduelle Bohnen, die auf der anderen Seite des Werkes als Aldi Eigenprodukt rauskommen. Gleiches Produkt, anderes Etikett. Wer bei diesen 5 Batterieherstellern zu wem gehört hat sich in den letzten Jahrzehnten x mal geändert, zusammengeführt, abgespalten, neu orientiert, alles möglich. Nur durchsehen tut dort bald keiner mehr. Varta z.B gehört heute einem kanadischen Vermögenverwalter.

    Gleiches Produkt, anderes Etikett stimmt nur bedingt. Du hast Recht, dass die Produktion mittlerweile auf wenige Konzerne konzentriert wurde. Die produzieren aber in ihren unterschiedlichen Werken nicht immer und überall dieselbe Qualität. Vor allem die Qualität der Grundstoffe, also in unserem Fall Dinge wie die Reinheit des Bleis, sind da unterschiedlich, je nachdem, welche Marke nachher aufgedruckt wird. Auf diese Weise wird anders als bei Aldis Bohnen dann doch mit der Diskontbatterie auch Diskontqualität geliefert.

    Du musst zwischen Spannung (gemessen in Volt oder V) und Kapazität (gemessen in Ampere-Stunde oder Ah) unterscheiden. Angenommen, Du hast zwei Batterien, die beide vollständig geladen sind und somit eine Spannung von jeweils ca. 13,5 V haben. Eine hat eine Kapazität von 10 Ah, die andere von 20 Ah. Wenn Du beide mit einem Strom von 1 A (Ampere) konstant entlädst, ist die kleinere nach 10 Stunden, die größere aber erst nach 20 Stunden leer.

    Ruheströme sind zwar viel geringer, sofern es keinen groben Fehler im System gibt, aber nach ausreichend langer Standzeit leeren auch Minimalverbraucher wie die Uhr die Batterie. Hinzu kommt die Selbstentladung, die bei unseren Bleiakkus aber relativ gering ist. In jedem Fall hilft Dir eine größere Batterie aber, längere Stehzeiten mit mehr Restkapazität zu überwinden.

    aber nur in Verbindung mit TESS oder weiteren externen Verbrauchern wie Wohnwagen ?

    Ja, ich habe eine Dashcam drin, die Erschütterungen im Stand erkennt und daher etwas Strom verbraucht. Wie viel das genau ist, weiß ich allerdings nicht. Nach drei Wochen ging einfach nicht einmal mehr das Radio.

    Ich bilde mir irgendwo gelesen zu haben das Autobatterien im Schnitt fünf Jahre durchhalten, die Frage ist ob die dann doch deutlich kleinere Batterie im Rav4 eine noch kürze Lebenszeit hat?

    Das ist zu verallgemeinernd. Es gibt einerseits deutliche Qualitätsunterschiede bei den Herstellern (mein persönlicher Favorit ist Yuasa), aber noch wichtiger ist die Pflege im Fahrzeug. Wenn die Batterie immer gut geladen bleibt, wird sie auch wesentlich länger als fünf Jahre leben. Vor allem Tiefentladungen ruinieren sie aber schnell.

    Ganz so trivial, wie Du es Dir vorstellst, ist es dann doch nicht. Die Frontkamera muss präzise Bilder liefern und dabei in einem weiten Temperaturbereich einsetzbar sein, das bekommt auch Toyota nicht um Centbeträge. Die Ersatzteillogistik ist teuer und macht einen großen Teil der (teuren) Ersatzteilpreise aus, dafür bekommt man aber (fast) alle Teile innerhalb von zwei Werktagen. Der Tausch selbst mag in einer Stunde erledigt sein. Damit endet es aber nicht, denn sie soll ja die Grundlagen für das Spurhaltesystem liefern und muss deshalb noch kalibriert werden. Das ist nicht nur ebenfalls zeitaufwendig, sondern erfordert teure Spezialgeräte und besonders vorbereitete Arbeitsplätze in der Werkstatt, die finanziert werden müssen, was anteilsmäßig auf den Einzelauftrag umgelegt werden muss. Und alle, die dieses große Rad im Laufen halten, müssen von ihren Jobs leben können. Wenn man das alles betrachtet. kommt man recht schnell zu dem Schluss, dass billiger nur mit entsprechenden Qualitätseinbußen sowohl beim Material als auch den gesamten damit verbundenen Dienstleistungen möglich wäre. Ich zahle dann lieber oder versuche Teile der Dienstleistungen durch Selbermachen zu ersetzen.